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Cumuli – Trading Places

Einladung: Cumuli – Trading Places. 2016

21.07.2016 - 27.08.2016

Den Ausgangspunkt der Ausstellung Cumuli – Trading Places bildet das Gemälde CAMPO DI RIAlTO (1758–63) des venezianischen Vedutenmalers Giovanni Antonio Canal gen. Canaletto. Beauftragt wurde es vom Kauf­mann, Kunstsammler und Mäzen Sigismund Streit als vorbildhaftes Zeugnis seines Wirkungskreises um den Campo di Rialto, das Geschäftszentrum des damaligen Venedigs. Das Bild hält das Zusammenspiel von Kapital, Sammeln, Kunst und deren Instrumentalisierung fest und wird in Cumuli – Trading Places in vielfacher Weise in die Gegenwart geholt....

Reproduktionen und Kopien des Gemäldes dienen als Kern und Kulisse innerhalb der Ausstellung. Die speziell für Cumuli – Trading Places entwickelte Ausstellungsarchitek­tur greift auf und widersetzt sich zugleich dem bühnenhaf­ten und zentralperspektivischen Bildraum Canalettos. Gleichsam wie in einem lebensgroßen Papiertheater navi­gieren die BesucherInnen durch die begehbare Raum­installation, die Elemente einer Kulissenarchitektur, eines Marktplatzes und eines Lagerraums vereint.

In dieser verräumlichten Bildebene treten die Arbeiten der eingeladenen KünstlerInnen in einen Dialog mit dem Campo di Rialto. Die Werke nehmen Bezug auf die vielfäl­tigen Aspekte des Bildes und dessen Geschichte und bilden in Folge eine Kommentarebene. So kann sich nicht nur eine neue Lesart des gemalten Dokuments ergeben, sondern eine Fülle von narrativen Überlagerungen entstehen.

Nach den Ausstellungen im Verein zur Förderung von Kunst und Kultur am Rosa­Luxemburg­ Platz in Berlin und der Kunsthalle Memmingen im Jahr 2015, bietet die Galerie 5020 in Salzburg vom 21. Juli – 27 August 2016 den jüngsten Schauplatz für Cumuli – Trading Places.

Cumuli – Trading Places ist ein Projekt des Berliner KuratorInnenkollektivs Cumuli, bestehend aus den Künst­lerInnen Robert Gschwantner, Ralf Hoedt, Jana Müller, Regine Müller-Waldeck, Simon Wachsmuth und Moira Zoitl in Zusammenarbeit mit Vanja Sisek und Nina Mielcarczyk sowie Susanne Prinz.

Die Ausstellung wurde unterstützt von DB Schenker


[Quelle: http://galerie5020.at/]

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last modified at 10.08.2016


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